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Karikaturist Alfred Raschl

a.raschl@gmx.at | +43 664 3590382

Ăśber mich:

Anfangs lag mein beruflicher Schwerpunkt in der Datenverarbeitung, als Programmierer, zuerst bei Anker Datentechnik, dann bei Philips Data Systems. NatĂĽrlich beherrschte schon immer die Grafik, das Zeichnen und Malen einen GroĂźteil meiner sinnvollen Freizeitgestaltung.

Dann Anfang der 80er Jahre der erste professionelle Versuch als Karikaturist bei der „Kleinen Zeitung“, vom damaligen Chefredakteur Dr. Fritz Csoklich höchstpersönlich engagiert, aber ohne schriftlichen Vertrag. Meine Zeichnerkollegen haben sich aufgeregt und so war mein Gastspiel schon nach einem Jahr wieder beendet. Dann Mitarbeit beim „Watzmann“, einer satirischen Zeitschrift aus Salzburg, mit viel Ambition aber wenig Geld. Dann das „pax“, das „M-Magazin“, die alle schon längst in der Versenkung wieder verschwunden sind. (Heute gibt es Zeitschriften mit gleichen Namen, die aber mit jenen, die ich meine nichts zu tun haben.)

Dann mein Engagement bei „Lateinamerika Anders“, die Zeitschrift des Vereines „Rincon Andino“, die sich die Unterstützung politisch verfolgter Südamerikaner zur Aufgabe gemacht hat. Ich habe Karikaturen gezeichnet und das Layout gemacht, damals noch ohne Computer. Schriftsätze, Fotos und Zeichnungen wurden mit Hand geschnitten und alles Seite für Seite geklebt. Aber ich möchte die Zusammenarbeit mit diesen Leuten nicht missen. Auch kurze Auftritte im „profil“ unter Erich Eibl. Wenn der Text zu kurz geraten war, dann hat man sich an mich erinnert.

Nach einiger Zeit habe ich traurig meinen traurigen Kontostand betrachtet, Zeichenstift und Pinsel an den sprichwörtlichen Nagel gehängt und mich lukrativeren Beschäftigungen gewidmet.

Ende der 90er Jahre dann der zweite Versuch als Profikarikaturist zu starten. Diesmal in der Weststeiermark. Ein wunderschönes Land mit vielen netten Menschen. Aber auch einem kleinen harten Kern an Unterverständigen, die mir sofort ihre kompetente Meinung kundtaten: „Geh liaba wos orbeitn.“ Und „orbeitn“ ist in diesen Kreisen mit Schwitzen verbunden. Das Motto lautete: „Wer nix schwitzt, der orbeitet nix.“ Mein Einwand, dass es sehr viele Tätigkeiten gibt, bei denen man nicht schwitzt, aber trotzdem eine Leistung erbringt, verhallte unverstanden in der weststeirischen Landschaft. Und so war ich sofort durchschaut, als Taugenichts der „nix schwitzt und nix orbeitet“, sondern den ganzen Tag nur zeichnet.

Und so ein „Taugenichts“ bin ich auch heute noch, mit Aufträgen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und Einladungen zu internationalen Ausstellungen und Wettbewerben. Meine Arbeiten konnte man im „Sportmagazin“, jahrelang im „KLIPP, Steiermarkmagazin“ von Dr. Jürgen Lehner und zuletzt zwei Jahre im grazer Innenstadtmagazin „GRAZETTA“ sehen.

Im Dezember ist mein erstes Buch mit dem Titel „Buntes Treiben“ im „MORAWA Verlag“ erschienen und ich hoffe einige werden noch folgen.

Wichtig sind mir auch regelmäßige Besuche im „Karikaturenmuseum Krems“, um mich über die Ausstellungen meiner berühmten Kollegen zu informieren, die da sind: Gerhard Haderer, Bruno Haberzettl, Michael Prammesberger, der hervorragende Altmeister „Ironimus“ Gustav Peichl, die leider schon abgetretenen Erich Sokol (Brandstätter Verlag) und Manfred Deix (Ueberreuter Sachbuch).

Alfred Raschl

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Liste der Urls:


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